Atemwegsinfekte im Urlaub ?

Tipps für Ihre Reiseapotheke.

Vorfreude ist die schönste Freude. Das gilt auch für den Urlaub. Aber wenn die Zeit vor dem Abflug immer knapper und der Vorbereitungsstress immer größer wird, dann leiden schnell die natürlichen Abwehrkräfte. Sitzt man endlich im Flieger sorgt die Klimaanlage für das Übrige. Ein Sommerinfekt der Atemwege droht schnell und man kann die schönste Zeit des Jahres nicht mehr richtig genießen.

Nicht nur Erwachsene sondern auch Kinder sind im Urlaub anfällig für Infekte, denn ihr Immunsystem ist noch nicht ausgereift. Frischer Seewind, nasse Badekleidung oder zu langes Planschen im Wasser führen bei den Kleinen schnell zu einer Unterkühlung. Die Schleimhäute in Nase und Rachen werden weniger durchblutet und wehren dadurch Viren und Bakterien schlechter ab. Los geht´s dann schnell mit einem Kratzen im Hals, einer Schnupfnase oder Halsschmerzen; daraus kann dann leicht eine Mandelentzündung, eine Nasennebenhöhlenentzündung oder eine Bronchitis werden. Damit die schönsten Tage nicht ins Wasser fallen, brauchen Kinder wie Erwachsene rasch wirkungsvolle und doch sanfte Hilfe.

Bei Atemwegsinfekten hilft die Kapland-Pelargonie Eine wirksame Hilfe bietet hier die Natur: Die Kapland-Pelargonie (Perlargonium sidoides), eine traditionelle Heilpflanze der afrikanischen Zulumedizin, 1897 wurde das Wissen um die nur in Afrika vorkommende Pflanze erstmals nach Europa getragen, als der schwer lungenkranke Engländer Charles Herny Stevens während seiner Reise nach Südafrika im heutigen Lesotho von einem Zulu-Medizinmann mit der zerriebenen Wurzel der Kapland-Pelargonie geheilt wurde. Erst heute konnte der Wirkmechanismus dieser traditionellen Heilpflanze aufgedeckt werden und deren effektive Wirkung bei Atemwegsinfektionen belegt werden.

Umckaloabo® - Infektblocker aus der Natur

Der hoch konzentrierte Spezialextrakt in Umckaloabo? wird aus den Wurzeln der KAPLAND-PELARGONIE (Perlargonium sidoides) gewonnen. Die Pflanzen werden heute unter kontrollierten Bedingungen in Südafrika angebaut und in einem aufwendigen Produktionsprozess zu einem hochwirksamen pflanzlichen Arzneimittel verarbeitet.

Volksleiden Rücken- und Gelenkbeschwerden

Beweglich bleiben mit der Teufelskralle
Rücken- und Gelenkbeschwerden sind ein weit verbreitetes Problem, das in den meisten Fällen auf altersbedingten Abnutzungs- und Verschleißerscheinungen beruht. Aber auch zahlreiche junge Menschen sind betroffen. Hauptverantwortlich hierfür ist unsere bequeme Lebensweise, wo bewegungsarme Tätigkeiten den Beruf und die Freizeit bestimmen. Anhaltende Rücken- und Gelenkbeschwerden stellen für Betroffene eine erhebliche Belastung dar. Sie sind mit Schmerzen und einer Einschränkung der Beweglichkeit verbunden, wodurch die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität erheblich gemindert werden.

Teufelskralle - eine Heilpflanze aus Südafrika
Die Wirkung der südafrikanischen Teufelskralle ist seit mehreren Jahrhunderten bekannt. Ihren Namen hat die zu den Sesamgewächsen gehörige Pflanze ihren bekrallten, mit Widerhaken versehenen Früchten zu verdanken. Zur Herstellung von Arzneimitteln werden die so genannten Speicherwurzeln der Teufelskralle verwendet, die der Pflanze zur Wasserspeicherung dienen. Außerdem enthalten die Wurzeln heilkräftige Inhaltsstoffe (Harpagosid, Procumbid, Harpagid und Flavone). In Deutschland ist die Therapie mit Wurzelextrakten aus der Teufelskralle seit den 50er Jahren verbreitet. Der Behandlungserfolg basiert auf der guten Wirksamkeit und Verträglichkeit der Teufelskralle.

Teufelskralle - schmerzlindernd und entzündungshemmend
Die wertvollen Inhaltsstoffe der Teufelskrallenwurzel haben verschiedene Angriffspunkte, die schmerzhafte Rücken- und Gelenkbeschwerden - je nach Stadium der Erkrankung - lindern oder sogar beseitigen können. Im Mittelpunkt der wohltuenden Wirkungen der Teufelskralle stehen schmerzlindernde und entzündungshemmende Effekte. Auch wirkt sie muskelentspannend und beweglichkeitsfördernd. Der Teufelskrallenwurzel -Trockenextrakt kann in Kombination mit stark wirksamen Medikamenten eingesetzt werden, da bisher keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneistoffen bekannt sind. Eine solche Kombination ist oft von Vorteil, weil dadurch viele Patienten die Dosis der stark wirksamen, aber oft den Magen und Darm belastenden Schmerzpräparate verringern können. Ob und wieweit das Einsparen anderer Medikamente möglich ist, sollte jedoch der behandelnde Arzt entscheiden.

Teufelskralle - sehr gut verträglich
Für Extrakte aus der Teufelskrallenwurzel sind keine Nebenwirkungen bekannt, wie dies bei stark wirksamen Schmerzmitteln häufig der Fall ist. Auch treten keine Wechselwirkungen mit anderen Substanzen auf. Aus diesen Gründen ist die Teufelskralle für eine Dauerbehandlung - wie bei chronischen Schmerzen häufig erforderlich - sehr gut geeignet.

Teufelskralle - Wirkungseintritt und Einnahmedauer
Wie viele andere pflanzliche Arzneimittel entfalten Präparate mit Extrakten aus der Teufelskrallenwurzel ihre Wirkung allmählich. Eine spürbare Wirkung tritt in der Regel - je nach Ausmaß der Beschwerden - nach etwa zwei Wochen ein. Die medikamentöse Behandlung kann gut mit einer Bewegungstherapie kombiniert werden. Sportarten und Gymnastikprogramme sind geeignet, bei denen die Gelenke bewegt, aber wenig belastet werden.

Der Teufelskrallenwurzelextrakt stellt eine pflanzliche Alternative im Rahmen der Selbstmedikation von Rücken- und Gelenkbeschwerden dar. Die Schmerzen können gelindert und die Gelenkbeweglichkeit gefördert werden.

Im Kampf gegen Herzinfarkt und Gefäßverschluss

Natürliche Eicosane retten Leben
Herzinfarkt – immer noch Todesursache Nummer Eins. Bei Vorbeugung und Nachsorge beschäftigt sich die Wissenschaft intensiv mit der Wirkung von Eicosanen. Besonders die auffällige Senkung der Triglyceride – neben Cholesterin, Bluthochdruck und Rauchen der wichtigste Risikofaktor – bringt diese Naturarznei zunehmend ins Interesse der Forschung, so die Deutsche Gesundheitshilfe e.V. in einer aktuellen Mitteilung.


Was sind Eicosane?
Eicosane sind besonders langkettige, ungesättigte Omega-3-Fettsäuren. Sie sind essentiell, können also vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Man findet sie fast ausschließlich in Kaltwasserfischen, wie Hering und Makrele. Mit der Nahrung allein kann die für einen therapeutischen Einsatz notwendige dauerhaft hohe Dosierung allerdings nicht erreicht werden. Auch mit Omega-3-Fettsäuren künstlich angereicherte Lebensmittel (sogenanntes "Functional Food") sind hierzu ungeeignet. Für den gezielten medizinischen Einsatz stehen spezielle, hochgereinigte Omega-3-Konzentrate in Kapselform bereit.


Eicosane senken Triglyceride
Unter anderem wurde in der in Fachkreisen vielbeachteten "GISSI"-Studie (Studie des "Gruppo Italiano per lo Studio della Sopravvivenza nell'Infarto Micardico) an über 10.000 Patienten deutlich gezeigt, daß die hochdosierte Einnahme von Eicosanen Leben retten kann. Im Ergebnis verringerte sich das Auftreten tödlicher Herzinfarkte um durchschnittlich ein Drittel – in dieser Höhe selbst für die Leiter der Studie überraschend. Bedenkt man, daß alleine in Deutschland fast jeder zweite Todesfall auf die Folgen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zurückzuführen ist, so muß die therapeutische Bedeutung der mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren und ihre triglyceridsenkende Wirkung deutlich mehr Beachtung finden. Zwar ist die Bevölkerung über die Gefahren bestimmter Cholesterinwerte gut informiert – demgegenüber werden erhöhte Triglyceridwerte jedoch noch immer vernachlässigt. Dabei bilden auch sie eine ernstzunehmende Gefahr.


Risikogruppe Diabetiker
Diabetes ist eine Volkskrankheit. Weit über die Hälfte aller Diabetiker weist – wissenschaftlichen Untersuchungen zur Folge – deutlich erhöhte Blutfettwerte auf. In 80% dieser Fälle handelt es sich dabei um eine Erhöhung der Triglyceride. Neben Bluthochdruck, erhöhten Cholesterinwerten und Rauchen sind sie der wichtigste Risikofaktor für Herzinfarkt – speziell bei Diabetikern. Zur Beeinflussung des Triglyceridspiegels stehen nur wenige Medikamente zur Verfügung. Unter ihnen sind natürliche Eicosane in vielen Studien als hochwirksam und zugleich gut verträglich getestet worden. Insbesondere der kurz nach fettigen Mahlzeiten teilweise dramatische Anstieg der Triglyceride könnte – so die Meinung führender Forscher - durch gleichzeitige Verwendung von eicosanhaltigen Omega-3-Konzentraten in Grenzen gehalten werden.


Wirkungsweisen
Neben den ausgeprägt blutfettsenkenden Eigenschaften sieht Professor Robert Vogel von der Universität Baltimore/USA zwei weitere interessante Wirkungsweisen der Eicosane: Sie schützen vor dem gefürchteten "Außer-Takt-Kommen" des Herzens nach Infarkten, das bekanntlich direkt zum sogenannten "plötzlichen Herztod" führen kann, und verhindern zugleich die sog. "Thrombozytenaggregation", also das Festkleben von Blutzellen an der Gefäßwand.
Damit wird der Entstehung von Gefäßverschlüssen (Thrombosen) vorgebeugt und die Mikrozirkulation, d.h. die Durchblutung auch feinster Gefäße, nachhaltig verbessert. Dies hat speziell für Diabetiker eine entscheidende Bedeutung. Typischen Leiden wie dem "diabetischen Fuß" kann so gezielt entgegen gewirkt werden.


Die Deutsche Gesundheitshilfe empfiehlt
Im Einklang mit führenden Wissenschaftlern empfiehlt die Deutsche Gesundheitshilfe e.V., dem Risikofaktor Triglyceride gezielt durch die regelmäßige Einnahme von Eicosanen vorzubeugen. Für den therapeutischen Einsatz sind Eicosane in Form hochdosierter Omega-3-Konzentrate nur in Apotheken erhältlich. Als gut verträgliches Naturarzneimittel, so die Information der Deutschen Gesundheitshilfe, sind sie auch zur längerfristigen, kurmäßigen Verwendung gut geeignet.

Natürliche Hilfe für Nieren und Harnwege

Um gesund zu bleiben, müssen Nieren und Blase gut durchspült werden. Immer mehr Menschen vertrauen dabei auf die Kräfte spezieller Heilkräutertees.

Kläranlage Niere
Die Nieren sind die "Kläranlagen" unseres Körpers: Sie befreien das Blut von Stoffen, die ständig anfallen und sich dennoch nicht ansammeln dürfen. Die Nieren geben diese Abfallprodukte in den Harn ab, mit dem sie dann ausgeschieden werden. Wie entstehen Nierensteine Problemlos erfüllen können diese Organe ihre Aufgabe jedoch nur, wenn sie gut durchspült werden. Bei Flüssigkeitsmangel bilden sie weniger, dafür aber konzentrierteren Harn. Bleibt die Konzentration auf Dauer zu hoch, lösen sich von den Nieren ausgeschiedene feste Bestandteile im Harn vielleicht nicht mehr richtig auf. Sie können auskristallisieren und sich zu kleinsten Steinchen, dem Nierengrieß, oder zu größeren Nierensteinen entwickeln.


Was kann man tun?
Selbst wenn der Arzt Medikamente verschreibt, gehört bei einer Blasenentzündung eine gute Durchspülung mit zur Behandlung: Zumindest ein Teil der Bakterien wird von den großen Harnmengen herausgeschwemmt.


Hilfe aus dem Garten der Natur
Wer bereits unter Nierengrieß leidet oder schon einmal Nierensteine hatte, sollte täglich mindestens drei Liter trinken. Erste Wahl ist natürlich ein Heilkräutertee. Er enthält nicht nur wertvolle pflanzliche Wirkstoffe. Er liefert gleichzeitig die Flüssigkeit, die die Nieren so dringend brauchen. Markentees aus der Apotheke garantieren einen gleichmäßig hohen Gehalt an Wirkstoffen. Denn die verwendeten Heilkräuter stammen aus ausgewählten Anbaugebieten und werden ständig kontrolliert.

  • Birkenblätter: Ihre Wirkstoffe erhöhen die Harnmenge. Als Tee eignen sie sich hervorragend zur Durchspülung der Harnwege und bei Nierengrieß.

  • Brennesselblätter: Die Inhaltsstoffe regen den ganzen Stoffwechsel an, erhöhen nachweislich die Harnmenge und lindern Beschwerden beim Wasserlassen.

  • Zinnkraut (Schachtelhalmkraut): Diese Heilpflanze erhöht die Wasserausscheidung, ohne den Elektrolythaushalt zu verändern. Deswegen eignet sich Zinnkraut so gut bei Harnwegserkrankungen. Es verbessert die Durchspülung der ableitenden Harnwege und hilft bei Nierengrieß.

  • Blutreinigungstees: Die Wirkung gleich mehrerer Heilpflanzen kombinieren bestimmte Teemischungen. Neben den oben genannten Pflanzen können sie noch Hauhechelwurzel und Bohnenhülsen enthalten. Auf sanfte Weise erhöht ein Blutreinigungstee die Harnmenge und beugt Harngrieß und der Bildung von Harnsteinen vor.

  • Nieren- und Blasentee-Mischungen: Sinnvoll zusammengesetzte Mischungen enthalten z. B. Bärentraubenblätter, Orthosiphonblätter, Birkenblätter, Zinnkraut und Pfefferminze.


Wichtig: Menschen mit Ödemen, die durch eine eingeschränkte Herz- oder Nierentätigkeit hervorgerufen werden, dürfen keine großen Flüssigkeitsmengen trinken. Deswegen eignen sich für sie keine harntreibenden Tees.

Schlaf und Nerven

Raus aus der Stress-Spirale!
Immer mehr Menschen leiden unter Dauerstress! Wer nicht rechtzeitig gegensteuert, riskiert sogar körperliche Schäden. Ein paar Umstellungen im Alltag und ein Tee aus den richtigen Heilkräutern helfen, die innere Ruhe wiederzufinden.

Was Stress verursachen kann
Schon lange gelten Stress-Beschwerden nicht mehr als Managerkrankheit. Jeder kann darunter leiden. Wird der Stress zum Dauerstress, kann er sogar den Körper schädigen: Ständige Gereiztheit, Schlafschwierigkeiten, sogar Erschöpfung und Depression sind möglich.
Erhöhter Blutdruck belastet die Gefäße und steigert die Gefahr von Arterienverkalkung. Die verringerte Durchblutung des Verdauungstraktes erhöht das Risiko von Magen-Darm-Geschwüren. Weil das Immunsystem geschwächt wird, erkranken gestresste Zeitgenossen leichter an Infektionskrankheiten.

Wann Stress gefährlich wird
Solche Schädigungen treten natürlich nicht von heute auf morgen auf. Gefährlich wird Stress erst, wenn er zum dauerhaften Begleiter wird und nicht mehr abgelöst wird von Phasen der Entspannung. Das aber gibt die Möglichkeit, rechtzeitig gegenzusteuern: Versuchen Sie, Hektik zu vermeiden! Gefahrlos unterstützen können Sie Ihre Bemühungen mit pflanzlichen Beruhigungsmitteln: Sie wirken sanft und schonend. Am besten eignet sich dazu ein Heilpflanzentee. Denn wer Tee trinkt, gönnt sich automatisch etwas Ruhe.


Die besten Heilpflanzen für gestresste Nerven

Baldrianwurzel:Dieser „Klassiker“ lindert nervöse Reiz- und Unruhezustände, nervös bedingte krampfartige Schmerzen im Magen-Darm-Trakt, nervöses Herzklopfen und nervös bedingte Einschlafstörungen. Dabei ist Baldrian kein Schlafmittel: Es fördert die Entspannung und erleichtert so das Einschlafen.

  • Johanniskraut:Diese Pflanze wirkt schwach beruhigend, lindert nervöse Unruhe und hilft bei Schlafstörungen. Sogar leichte depressive Zustände kann Johanniskraut mildern.

  • Melissenblätter:Ganz hervorragend eignet sich ein Melissentee für nervöse Menschen, die auch abends nicht abschalten können und keinen Schlaf finden.

  • Entspannungstee:Sehr gut lassen sich Melissenblätter mit Hopfenzapfen und Lavendelblüten kombinieren. Beide Heilpflanzen beruhigen und fördern das Einschlafen.

  • Schlaf- und Nerventee:Eine sinnvolle Teemischung besteht z. B. aus Baldrianwurzeln, Melissenblättern, Krauseminzblättern und Passionsblumenkraut. Ein solcher Tee wirkt beruhigend und erleichtert das Einschlafen.

  • Kinder Gute-Nacht-Tee:Unruhige Kinder beruhigen sich mit einem Tee aus Anis, Melissenblättern, Pfefferminzblättern, Passionsblumenkraut und Lavendelblüten.


Tipp:
In Apotheken werden ausschließlich Heilkräuter aus Kulturen oder ausgesuchten Anbaugebieten verkauft. Nur ein solches geprüftes Markenprodukt stellt sicher, dass Ihr Tee die heilenden Wirkstoffe auch in ausreichender Menge enthält.