Zink - essentielles Spurenelement

Zinkmangel ist weit verbreitet. Wussten Sie, dass eine gute Immunabwehr, sportliche Leistungsfähigkeit, geistige Konzentration und gesundes Haar etwas gemeinsam haben? Die Rede ist von Zink.

Obwohl die moderne Medizin längst bewiesen hat, dass Zink zu den essentiellen, das heißt für das Leben unbedingt notwendigen Spurenelementen gehört, scheint dies vielen Menschen noch immer nicht bewusst zu sein: über 50% der Bevölkerung leidet – aktuellen Untersuchungen zufolge – an Zinkmangel.

Da dieser wichtige Mineralstoff an über 300 Stoffwechselvorgängen beteiligt ist, kann sich dies auf unterschiedlichste Weise bemerkbar machen: Insbesondere Immunabwehrschwäche und ständig wiederkehrende Erkältungen, aber auch Neigung zu Allergien können durch einen unerkannten Zinkmangel verursacht sein. Ohne Zink ist eine perfekt funktionierende Abwehr nicht möglich.

Auch ständige Müdigkeit und Erschöpfung, schlechte Wundheilung, entzündete und trockene Haut oder brüchige Nägel können Hinweise auf eine Unterversorgung mit dem wichtigen Spurenelement Zink.

Wieviel Zink benötigen wir? 15 Milligramm Zink pro Tag ist die Einnahmeempfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Eine frühzeitige und vor allem regelmäßige Zinkversorgung wird daher dringend empfohlen. Bitte achten Sie daher – Ihrer Gesundheit zuliebe – stets auf eine ausreichende Versorgung mit Zink.

Mehr zum Thema Zink finden Sie im Internet unter: www.zink-info.de

Selen ist lebensnotwendig!

Häufig erhöht ist der Selenbedarf z.B. in Zeiten hoher körperlicher Belastung und Stress, bei älteren Personen und Menschen mit einseitiger Ernährung oder chronischen Verdauungsstörungen.

Was ist Selen?

Selen ist ein für den Menschen essentielles (lebensnotwendiges) Spurenelement. Selen kann der körpereigene Stoffwechsel nicht bilden, es muss deshalb wie Vitamine von außen mit der Nahrung zugeführt werden. Selen benötigt man nur in sehr geringen Dosen - in Mikrogramm (µg) Mengen, deshalb nennt man es auch Mikrospurenelement.

Vorkommen und Bedarf

Nach Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollte jeder Erwachsene täglich 30 bis 70 µg Selen aufnehmen: ein Wert, der in Deutschland meist nur marginal erreicht wird. Neuere Daten sprechen von einer durchschnittlichen Selenaufnahme von 38 µg für Frauen und 47 µg für Männer pro Tag. Grund hierfür sind an Selen verarmte Böden bzw. verarmte Nahrung (Agrartechnologie, Umwelteinflüsse, Lebensmitteltechnologie, saurer Regen). Genauso wie das Spurenelement Jod wurde Selen während und nach den Eiszeiten aus den oberen Bodenschichten ausgewaschen.

Welche Funktion hat Selen?

Selen ist Bestandteil vieler wichtiger Enzyme, die Schutzfunktionen im Körper erfüllen. Das Spurenelement gilt auch als Radikalfänger. Freie Radikale sind u.a. agressive Stoffwechselprodukte, die den Zellstoffwechsel stören und damit Erkrankungen auslösen können. Selen hat zusammen mit anderen Stoffen eine Schutzwirkung für das körpereigene Zellsystem.

Wer kann besonders unter Selenmangel leiden?

Selenmangelerscheinungen treten gehäuft auf: in Zeiten hoher körperlicher Belastung (z.B. Sport) und Stress, bei Personen mit chronischen Verdauungs- und Verwertungsstörungen, bei älteren Personen, einseitiger Ernährung, Schwangeren und stillenden Müttern, längerfristiger künstlicher Ernährung, strengen Vegetariern, Veganern, Alkoholikern.

Welche Folgen kann Selenmangel haben?

Umweltprobleme und falsche Ernährungsgewohnheiten können einen Selenmangel auslösen. In den letzten Jahren wurde festgestellt, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Selenmangel und allgemeiner Abwehrschwäche (z.B. erhöhte Infektanfälligkeit), funktionellen Herz-Kreislauferkrankungen und Gelenkerkrankungen (z.B. Rheuma) bestehen kann.

Mehr zu Selen finden Sie im Internet unter: www.selen-info.de